Startseite
    Zitate
    Alltagsleben
    Leben mit Gott
    Musik-Videos
    Bücher
    Anmerkungen zum Blog
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 
Links
  Mein Blog "Alles hat seine Zeit" ab 1.3.2011
  Mein Blog von Jan.07 bis Apr.09
  mein Blog von April bis Nov. 2009
  Andy's Blog
  Nenne's Blog
  Wolframs Blog
  Lady's Blog
  Tati's Family-Blog
  Birgit's Blog
  Emma's Blog
  Break's Blog


http://myblog.de/regenbogen-ehra

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Frohes Neues Jahr!

Jetzt habe ich schon Mails verschickt, an meine Freunde. Aber vielleicht lesen auch manche meinen Blog, die nicht in meiner Adressliste stehen. Drum hier noch mal an alle meine Leser:

Hallo liebe Freunde!
Ein neues Jahr hat angefangen, mit vielen neuen Chancen. Ich wünsche Euch allen, daß ihr mit Hoffnung und Vertrauen auf Gott im Herzen auf dieses Jahr blicken könnt, mit dem Bewußtsein, daß Er Dich in seinen Händen hält und niemanden fallen läßt.
Ein Video zog in der Weihnachtszeit seine Kreise und ist mir im Internet mehrmals begegnet.Möglich, daß es euch auch schon begegnet ist. Ich schick euch jedenfalls mal den Link:
Ich finde es schön im Ausblick auf das Neue Jahr. Es vermittelt mir das Gefühl, daß Gott seine Menschen nicht irgendwo in einzelnen Gruppen versteckt hält, sondern wir alle miteinander in unserer Welt mit Ihm verbunden sein und leben dürfen.
Seid alle herzlich gegrüßt
1.1.11 11:37


Weihnachtsgrüße

Bin zwar ein bißchen spät dran, weil Weihnachtszeit für mich Arbeitszeit bedeutet. Aber nach dem Kirchenkalender ist ja noch knapp zwei Wochen Weihnachten. Ich wünsche euch eine schöne gesegnete Zeit, wo auch der Jahresrückblick und der Ausblick ins Neue Jahr die sichtbaren Spuren Gottes trägt.

26.12.10 16:08


Drei Könige ?

Weil heute das "Krippenspiel" von der Kinderkirche stattfand, haben wir gestern die Krippe schon aufgebaut.

Dabei fielen mir die "drei Könige" besonders auf. Wir haben in der Kirche alte Krippenfiguren, für meinen Geschmack ein wenig kitschig.
Die Männer, welche in der biblischen Geschichte "Weisen" oder "Magier" genannt werden, sind zu Königen aufgepeppt worden, mit Kronen, einen Haufen Geschenken und Dienern.

Meine Gedanken blieben hängen bei der Bezeichnung, wie die Bibel es berichtet. Da sind es Sterndeuter, Magier - wir würden vielleicht "Wahrsager" dazu sagen.

Sehr interessant ist für mich der Gedanke, daß Gott es angemessen fand, gerade solche Leute über das "Christkind" zu informieren und die Botschaft unter's Volk zu bringen, die von den "Christen" heute rigoros abgelehnt würden. Wenn solche Leute uns eine derartige Botschaft überbringen würden, dann würde doch das Christkind als Werk des Teufels abgestempelt werden - oder?

Ich dachte so bei mir, daß Gott diese Wege auch heute noch gerne geht. Nicht diejenigen, die sich brüsten, den richtigen Weg gefunden zu haben, und Könige zu sein, werden zu den Menschen geschickt, die sich nach Gott sehnen - sondern diejenigen, die kein Musterbeispiel von Gottes Botschaftern darstellen.

Vielleicht wählt Gott gerade diejenigen, die nichts haben, womit sie sich brüsten können, damit ER zu Wort kommt, und die Botschaft aus der richtigen Quelle in die geöffneten Herzen kommt.

...zumindest sind das Gedanken, die ich noch eine Weile überdenken kann...

19.12.10 15:11


Gott ist dir näher als du denkst

Heute hat die Kirche und die Missionsberggemeinde auf dem Missionsberg zusammen Gottesdienst gefeiert. Unsere Kirche blieb diesmal leer. Naja fast - die Kinderkirche hat stattdessen in den Kirchenräumen für das Kinderweihnachtsfest geprobt.

Der Pastor hat zunächst etliche geschichtliche Ereignisse aus der Zeit damals und kurz davor, bevor das Christkind geboren wurde, zusammengefaßt. Dabei hat er dann darauf hingewiesen, daß zwischen den letzten Einträgen der Bibel und dem Bericht von der Krippe ungefaähr 500 Jahre lagen, wo garnicht so etwas weltbewegendes passiert ist. Man lebte halt - die Herrscher lösten sich ab, lebten mit Skandalen von Ehescheidungen und Inzucht.

Und dann wurde Jesus geboren. Gott hat dazu die politischen Systeme umgangen, und seine Geschichte mit den Menschen in ungewohnter Weise mit der Geschichte der Menschen verbunden.

Manchmal kommt Gott gerade dann, wenn alles so gewohnheitsmäßig läuft, und so selbstverständlich zu sein scheint, und packt eine ganz neue Geschichte mitten hinein in unsere Geschichte. Er tut das, um uns aufzurütteln, von dem gewohnten Trott.
Ein Beispiel von ungewohnter Geschichte war auch Johannes der Täufer, der den Auftrag hatte, dem Christus den Weg zu bereiten. Der Pastor fragte: Was würden wir wohl dazu sagen, wenn auf einmal unsere Gemeindehäuser leer blieben, und die Leute stattdessen ins Angelbachtal zu einem Wanderprediger gehen würden, bei Regen und Kälte? Es wäre sicher komisch für uns.

Gott hat auch nicht den Weg über die Synagogen, die damaligen Gotetshäuser genommen, sondern den Prediger in die Wüste gestellt. Die Menschen mußten erstmal den ungewohnten Weg suchen und finden. Aber dadurch waren sie viel aufmerksamer, als bei den Gottesdiensten im gewohnten Rahmen.

Fazit der Predigt war: Gottes Geschichte verbindet sich mit der Menschheitsgeschichte oft in ganz ungewohntem Rahmen. Aber er kommt zu den Menschen.

Ich dachte jetzt, bei denen die traurig sind - gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit, daß dies eine gute Botschaft ist. Auch bei denen, die feststellen, daß die schönen Weihnachtsgefühle nicht mehr da sind, und diese irgendwie vermissen.

Gerade die ungewohnten, vielleicht manchmal unüberwindlich erscheinenden Wege können ein Lichtstrahl darauf sein, daß Gott am Werk ist.
Gott kommt zu uns. Ich wünsche uns allen, daß wir dies erfahren in dieser Advents- und Weihnachtszeit: Gott kommt zu uns.

12.12.10 20:15


Sicherheiten

Heute habe ich noch eine Geschichte gefunden, die für mich sehr ermutigend ist. Es ist eine Kurzgeschichte, wie es möglicherweise Sara, der Frau von Abraham, ergangen sein könnte - eingebettet in biblische Berichte über sie.

In dieser Geschichte finde ich Parallelen zu meinem eignen Leben mit Gott. Vor allem die, welche außergewöhnlich sind, und von vielen Mitmenschen nicht verstanden werden - oder falsch verstanden werden.

Auch ich erlebe Gottes Handeln in meinem Leben sehr ausgeprägt und für mich selbst sehr stark bestätigend, daß Gott meinem Leben nahe ist. Trotzdem lasse ich mich leicht von außergewöhnlichen Situationen ins Zweifeln bringen. Ich möchte oft so gerne, daß es wenigstens ein paar Menschen gibt, die es nachvollziehen können, daß es Gottes Spuren sind, die mein Leben prägen. Auch wenn manches für fundamentale Christen sehr fragwürdig scheint. Aber ich stelle immer wieder fest, daß ich da keine Unterstützung bekomme. Eher oft das Gegenteil, daß man mir einreden will, daß es unmöglich Gott sein kann, der den Weg so führt wie es bei mir geschieht. Das bringt mich schon oft ins Grübeln und Fragen. Aber ich weiß, an wen ich diese Fragen weitergeben kann: an Gott selbst. Und dann kommen solche Antworten, wie diese Geschichte, die mir zeigt, daß es zu allen Zeiten Menschen gegeben hat, die es wagen, gegen die Zustimmung der Mitmenschen allein auf Gott zu vertrauen - und zu erleben, daß es nichts besseres gibt, als die einzige Sicherheit, die bei Gott ist. Denn eigentlich ist diese Sicherheit mehr als die Zustimmung von Menschen.

"Halte fest was du hast" hat für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen seit früher. Früher dachte ich, ich muß festhalten, was ich von meinen Eltern und nahestehenden Menschen gelernt habe, als etwas das "Richtig" sein soll. Heute bedeutet es mir, daß ich daran festhalten darf, daß Gott mir zugesagt hat, mich zu halten - jederzeit. Keine menschlcihen Sicherheiten, daß ich nicht abstürze von Höhenflügen. Aber die Sicherheit, daß da wo ich falle, ich sicher falle in die mächtige Hand meines Gottes.

Nein - ich möchte nicht wirklich tauschen. Auch wenn ich manchmal, in schwacher Stunde beseufze, daß es niemanden gibt von meinen "alten Freunden" der mir meine "Sicherheit" bestätigen kann, daß ich "richtig" bin. Die Antworten, die schon allein auf diese Seufzer kommen, sind tausendmal mehr wert, als menschlicher Zuspruch.

Nein - es ist nicht so, daß ich keine Freunde mehr habe. Aber die Freunde die ich jetzt habe, können mir keine Sicherheiten geben. Sie wollen es auch nicht. Aber das ist gerade das Gute. Denn zusammen mit ihnen kann ich erfahren, daß die Sicherheit, "Gottes Reich mitten unter uns" zu erleben, wesentlich überzeugender ist als menschliche Zusprüche. 

 

7.12.10 14:29


Nikolaustag

Eigentlich hat der Nikolaustag für uns als Familie keine Bedeutung mehr. Die Kinder sind groß und brauchen keine gefüllten Stiefel mehr. Trotzdem habe ich heute drei Nikolaus-Geschenke bekommen.

Aber als ich in der Apotheke was einkaufte, hat die Apotherkerin einen roten Nikolaussocken hervorgeholt, und eine kleine Flasche mit einem Heißgetränk hineingetan, und mir gegeben.

Abends brachte mir mein Sohn einen schicken Blumenstrauß, grinsend, mit der Bemerkung, das wäre ein Nikolausgeschenk von ihm und seinem Bruder.  Aber ich hab da gleich geschnallt, daß dies nur ein Geburtstagsstrauß war, den er selbst gekriegt hat. Und mit Blumen kann er nichts anfangen. 
Und später am Abend war noch eine Adventsveranstaltung unserer Kirche. Da habe ich noch eine Rose mit einem Strohstern bekommen. 

Die besten Geschenke sind doch immer noch solche, die überraschend sind.

6.12.10 22:50


Eine Geschichte

Eben habe ich eine Geschichte wieder gefunden, die mal im Gemeindebrief der Kirche im vorigen Wohnort erschien. Ich finde sie immer wieder nachdenkenswert:

Eine ältere Dame kauft sich einen Teller Suppe. Behutsam trägt sie die dampfende Köstlichkeit an einen Stehtisch und hängt ihre Handtasche darunter. Dann geht sie noch einmal zur Theke. Sie hat den Löffel vergessen. Als sie zum Tisch zurückkehrt, steht dort ein Afrikaner – schwarz, Kraushaar, bunt wie ein Paradiesvogel – und löffelt die Suppe.

Zuerst schaut die Frau ganz verduzt. Dann aber besinnt sie sich, lächelt den Mann an und beginnt ihren Löffel zu dem seinen in den Teller zu tauchen. Sie essen gemeinsam. Nach der Mahlzeit – unterhalten können sie sich kaum – spendiert der junge Mann ihr noch einen Kaffee und verabschiedet sich höflich. Als die Frau gehen will und unter den Tisch zur Handtasche greift, findet sie nichts. Alles weg.

Also doch ein gemeiner, hinterhältiger Spitzbube. Enttäuscht, mit rotem Gesicht, schaut sie sich um. Er ist spurlos verschwunden. Aber am Nachbartisch erblickt sie einen Teller Suppe, inzwischen kalt geworden. Darunter hängt ihre Handtasche.

Manfred Zacher

5.12.10 22:13


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung