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Wo sich Zeit und Ewigkeit berühren.

Heute Morgen kreisten meine Gedanken wieder mal um Zeit und Ewigkeit. Oder um die Momente, wo Menschen von Gott berührt werden.

Ein Merkmal der echten Gottesbegegnung ist, daß das Geschehen sich nicht irgendwo "da oben" abspielt, der Mensch dann irgendwie „abgehoben“ ist. Sie ist eine Berührung Gottes, die eine neue Perspektive freigibt – aber immer in die Zeit hineinfließt.
Beim Nachdenken, wo der Berührungspunkt von Zeit und Ewigkeit ist, fand ich wieder: er ist in der Gegenwart. Die Gegenwart ist der ruhende Pol in dem Fluß der Zeit. Die Gegenwart „ist“ – genauso wie die Ewigkeit. Das ist das Ventil, wie Ewigkeit in die Zeit hineinfließen kann.

Heute morgen bin ich an unserem Fluß entlang gelaufen und fand, daß dieser eine gute Anschauung gibt von der Zeit. Unermütlich fließt er dahin, nimmt alles mit, was nicht befestigt ist. Aber mittendrin sind einige Inseln aus Stein (zumindest bei unserem Fluß hier). Diese Steine sind fest im Boden verankert. Manchmal, bei Hochwasser, werden sie überflutet. Das hindert sie aber nicht, weiterhin fest zu stehen. Heute morgen standen auf einem großen Stein mittendrin im Fluß ein paar Enten. Es war für mich ein anschauliches Bild für Frieden. Nicht die Umgebung ändert sich, wenn wir Frieden finden, aber das Fundament steht fest. 

Ewigkeit findet das Ventil in unsere Zeit selten. Die Zeit überflutet uns oft,  ist sehr aktiv , bleibt niemals stehen. Aber da, wo wir bewusst in der Gegenwart leben – ganz unabhängig von dem, was die Vergangenheit oder die Zukunft bringen kann, dann kann man ein Stück Ewigkeit erleben. Und da wirkt oft auch Gott – in die Zeit hinein.

Ich denke, es wird immer ein Geheimnis bleiben, wo der Weg ist, um in der Zeit mit der Ewigkeit Berührung zu haben. Aber da, wo man ihn findet, verliert die Zeit ihre Kraft mitzureißen und zu überfluten. Da ist ein ruhender Pol, ein Sein inmitten der Zeit, berührt von der Ewigkeit. Da zählt nur noch die Begegnung mit Gott selbst. Nicht zeitliches hat mehr Macht. Ein „Zustand“, der animiert, sich zu verankern und sich daran festzuhalten – und der dennoch immer wieder aussendet in diese Zeit, um in der Kraft aus der Ewigkeit heraus, Frieden zu verbreiten.

Eben habe ich dann noch einen kurzen Artikel gelesen aus einer Zeitschrift, wo jemand beschrieb, wie das Abendmahl für ihn eine Brücke zum Glauben an Gott geworden ist. Nicht wegen der Dogmatik dahinter, oder weil er "die Wahrheit" erkannt hat, sondern weil das Abendmahl für ihn greifbar und spürbar war. Mit diesem Abendmahl kam praktisch Gott zu ihm und berührte ihn. Für mich war dieser Bericht auch ein Stück Einfluß aus der Ewigkeit in unsere Zeit.

11.10.10 14:12
 


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