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Sicherheiten

Heute habe ich noch eine Geschichte gefunden, die für mich sehr ermutigend ist. Es ist eine Kurzgeschichte, wie es möglicherweise Sara, der Frau von Abraham, ergangen sein könnte - eingebettet in biblische Berichte über sie.

In dieser Geschichte finde ich Parallelen zu meinem eignen Leben mit Gott. Vor allem die, welche außergewöhnlich sind, und von vielen Mitmenschen nicht verstanden werden - oder falsch verstanden werden.

Auch ich erlebe Gottes Handeln in meinem Leben sehr ausgeprägt und für mich selbst sehr stark bestätigend, daß Gott meinem Leben nahe ist. Trotzdem lasse ich mich leicht von außergewöhnlichen Situationen ins Zweifeln bringen. Ich möchte oft so gerne, daß es wenigstens ein paar Menschen gibt, die es nachvollziehen können, daß es Gottes Spuren sind, die mein Leben prägen. Auch wenn manches für fundamentale Christen sehr fragwürdig scheint. Aber ich stelle immer wieder fest, daß ich da keine Unterstützung bekomme. Eher oft das Gegenteil, daß man mir einreden will, daß es unmöglich Gott sein kann, der den Weg so führt wie es bei mir geschieht. Das bringt mich schon oft ins Grübeln und Fragen. Aber ich weiß, an wen ich diese Fragen weitergeben kann: an Gott selbst. Und dann kommen solche Antworten, wie diese Geschichte, die mir zeigt, daß es zu allen Zeiten Menschen gegeben hat, die es wagen, gegen die Zustimmung der Mitmenschen allein auf Gott zu vertrauen - und zu erleben, daß es nichts besseres gibt, als die einzige Sicherheit, die bei Gott ist. Denn eigentlich ist diese Sicherheit mehr als die Zustimmung von Menschen.

"Halte fest was du hast" hat für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen seit früher. Früher dachte ich, ich muß festhalten, was ich von meinen Eltern und nahestehenden Menschen gelernt habe, als etwas das "Richtig" sein soll. Heute bedeutet es mir, daß ich daran festhalten darf, daß Gott mir zugesagt hat, mich zu halten - jederzeit. Keine menschlcihen Sicherheiten, daß ich nicht abstürze von Höhenflügen. Aber die Sicherheit, daß da wo ich falle, ich sicher falle in die mächtige Hand meines Gottes.

Nein - ich möchte nicht wirklich tauschen. Auch wenn ich manchmal, in schwacher Stunde beseufze, daß es niemanden gibt von meinen "alten Freunden" der mir meine "Sicherheit" bestätigen kann, daß ich "richtig" bin. Die Antworten, die schon allein auf diese Seufzer kommen, sind tausendmal mehr wert, als menschlicher Zuspruch.

Nein - es ist nicht so, daß ich keine Freunde mehr habe. Aber die Freunde die ich jetzt habe, können mir keine Sicherheiten geben. Sie wollen es auch nicht. Aber das ist gerade das Gute. Denn zusammen mit ihnen kann ich erfahren, daß die Sicherheit, "Gottes Reich mitten unter uns" zu erleben, wesentlich überzeugender ist als menschliche Zusprüche. 

 

7.12.10 14:29
 


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