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Gott ist dir näher als du denkst

Heute hat die Kirche und die Missionsberggemeinde auf dem Missionsberg zusammen Gottesdienst gefeiert. Unsere Kirche blieb diesmal leer. Naja fast - die Kinderkirche hat stattdessen in den Kirchenräumen für das Kinderweihnachtsfest geprobt.

Der Pastor hat zunächst etliche geschichtliche Ereignisse aus der Zeit damals und kurz davor, bevor das Christkind geboren wurde, zusammengefaßt. Dabei hat er dann darauf hingewiesen, daß zwischen den letzten Einträgen der Bibel und dem Bericht von der Krippe ungefaähr 500 Jahre lagen, wo garnicht so etwas weltbewegendes passiert ist. Man lebte halt - die Herrscher lösten sich ab, lebten mit Skandalen von Ehescheidungen und Inzucht.

Und dann wurde Jesus geboren. Gott hat dazu die politischen Systeme umgangen, und seine Geschichte mit den Menschen in ungewohnter Weise mit der Geschichte der Menschen verbunden.

Manchmal kommt Gott gerade dann, wenn alles so gewohnheitsmäßig läuft, und so selbstverständlich zu sein scheint, und packt eine ganz neue Geschichte mitten hinein in unsere Geschichte. Er tut das, um uns aufzurütteln, von dem gewohnten Trott.
Ein Beispiel von ungewohnter Geschichte war auch Johannes der Täufer, der den Auftrag hatte, dem Christus den Weg zu bereiten. Der Pastor fragte: Was würden wir wohl dazu sagen, wenn auf einmal unsere Gemeindehäuser leer blieben, und die Leute stattdessen ins Angelbachtal zu einem Wanderprediger gehen würden, bei Regen und Kälte? Es wäre sicher komisch für uns.

Gott hat auch nicht den Weg über die Synagogen, die damaligen Gotetshäuser genommen, sondern den Prediger in die Wüste gestellt. Die Menschen mußten erstmal den ungewohnten Weg suchen und finden. Aber dadurch waren sie viel aufmerksamer, als bei den Gottesdiensten im gewohnten Rahmen.

Fazit der Predigt war: Gottes Geschichte verbindet sich mit der Menschheitsgeschichte oft in ganz ungewohntem Rahmen. Aber er kommt zu den Menschen.

Ich dachte jetzt, bei denen die traurig sind - gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit, daß dies eine gute Botschaft ist. Auch bei denen, die feststellen, daß die schönen Weihnachtsgefühle nicht mehr da sind, und diese irgendwie vermissen.

Gerade die ungewohnten, vielleicht manchmal unüberwindlich erscheinenden Wege können ein Lichtstrahl darauf sein, daß Gott am Werk ist.
Gott kommt zu uns. Ich wünsche uns allen, daß wir dies erfahren in dieser Advents- und Weihnachtszeit: Gott kommt zu uns.

12.12.10 20:15
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maren (13.12.10 13:56)
wie nahe ist gott? ich spüre ihn nicht.


Wolfram (13.12.10 21:51)
Na ja, ob da wirklich nichts Weltbewegendes passiert ist? Zumindest die jüdische Welt hat es in diesen eher 300 als 500 Jahren schon deutlich aus den Angeln gehoben - das kann man lesen in den Apokryphen des Alten Testaments, die nur deshalb "Apokryphen" heißen, weil das Judentum die hebräische Ausgabe dieser Schriften verloren hat oder hatte. (Von Jesus Sirach beispielsweise kennt man die hebräische Version seit gut hundert Jahren; hätten die Rabbiner des Mittelalters sie auch gekannt, dann hätten die Reformatoren diese Schrift für kanonisch erklärt.)


Ehra (15.12.10 17:37)
Hi Maren,
sorry, daß ich erst jetzt antworte. Hatte gerade ein Mammut-Programm im Job, und bin heute Mittag erstmal todmüde ins Bett gefallen.
Wie nahe ist Gott? - ER umgibt dich und ist dir näher, als du dir selbst sein kannst.
Wie man das spürt? - Das ist etwas, das leider nicht "übertragbar" ist. Aber nicht wirklich "leider". Denn der beste Weg, Gottes Nähe zu erfahren, ist: Ihn selbst ansprechen, daß du dich nach ihm sehnst, ihn zu spüren.
"Spüren" ist verwandt mit "Spuren". Spuren von Gott kann man überall finden, wenn man ein offenes Herz hat, und nicht gleich alles als "Zufall" abtut. Das Lied, das ich am 21.11. hier reingestellt habe "Spuren von Gott erkennen" sagt einiges über Spuren von Gott aus.
Jedeenfalls glaube ich, daß der, welcher Gott mit aufrichtigem Herzen sucht, daß er dem antwortet. Jedem auf seine Art. Ich wünsche dir, daß du ihn "aufspürst" - er ist da!


Ehra (15.12.10 17:45)
Hi Wolfram, die Predigt war natürlich länger, wobei ich nur Stichpunkte gebracht habe. Der Pastor hat u.a. auch eine lange Liste aufgeführt, wie die Herrscher dieser Zeit lebten, und was so alles passierte. Das Thema lautete ja so etwa: Verschmelzung der Geschichte Gottes mit der Geschichte von Menschen (ungefähr so).
Ja, in den letzten Wochen und Monaten bin ich auch auf der Spur, zu erkennen, daß es noch viele interessante Informationsquellen gibt, außer der Bibel. - Danke für deine Ergänzung zu meinem Text. LG

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